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Reiseführer / Kroatien / Norddalmatien

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Allgemeine Informationen für Ihren Urlaub in Nord-Dalmatien

Nord-Dalmatien, die beste Wahl für Ihren Urlaub in Kroatien

für Ihren Urlaub in Norddalmatien, erfahren Sie auf unserer Webseite alles, was Sie für Ihren Urlaub in Nord-Dalmatien brauchen. Sie haben hier eine sehr große Auswahl an Hotels, Ferienanlagen, Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Landhäusern, Privatunterküften, Mobilheime auf Campingplätzen und Fkk- Anlagen. Lernen Sie bei uns die traumhafte Schönheit Kroatien kennen. Holen Sie sich bei uns jede Information, die Sie benötigen, um Ihren Urlaub in Norddalmatien optimal zu gestalten.

 

Nord-Dalmatien
für Urlauber, die eine Schiffsreise machen möchten, ist die Insel Pag ein Leckerbissen. Die Insel ist lang gestreckt und mit einer unregelmäßigen Küstenform. Sie misst in ihrer Länge, von Kap Lun am Westzipfel bis zum östlichsten Punkt in Fortica, ca. 50 km. Der größte Teil der Inselfläche ist mit kargen, steinigen Weiden bedeckt, auf denen vorwiegend Schafe grasen. Aus deren Milch wird der bekannte Käse, Paski sir, hergestellt. Der intesive würzige Geschmack, lässt deutlich das Salz schmecken, das die Bora aus der Meeresgischt über das gesamte Gebiet unterhalb des Velebit- Gebirges und so auch über die Pager Steinwüste zerstäubt. Wenn man die Pager Spitze betrachtet, so scheint es, als ob dieser dunkelgraue Inselpanzer mit seiner komplexen Struktur hier ihr natürliches Gegenstück erhalten hätte. Die unbändige, mediterrane Natur schuf auf der Insel Pag eine im Chaos verborgene Ordnung bei der in kunstvollr Handarbeit alles in einer geometrischen Reihenfolge angeordnet ist. Sie hatte wohl den Wunsch, eine gut angepasste Umwelt, in einem dem Menschen nicht freundlich gesonnenem Ambiente zu schaffen. Pag entstand bereits im 15. Jahrhundert und entspringt eben diesem Wunsch nach Ordnung. Der Architekt und Bildhauer Juraj Dalmatinac plante und baute diese Stadt nach dem Muster antiker Stadtpläne, das sich in den meisten Adriastädten finden lässt. Die Insel Pag ist nicht nur für die Seefahrer, sondern auch für alle, die mit dem Auto anreisen, ein Erlebnis. Sie finden sich in einer Landschaft wieder, die man sonst nirgendwo anders sehen kann. Die Straße, die in östlicher Richtung über die Insel führt, kommt man am Kap Forica zu einer Brücke, die die Insel mit dem Festland verbindet.

Fährt man von diesem Punkt aus immer in Richtung Osten, am riesenhaften Velebit- Massiv entlang, so kann man zu sogenannten Novigrader Meer (Novigradsko more) und dem Kariner Meer (Karinsko more) gelangen. Schlägt man dagegen die südliche Richtung ein, können Sie dem alten Städtchen Nin einen Besuch abstatten. Nin beherbergte den ersten Sitz der frühmittelalterlichen kroatischen Herrscher.Und hier, am östlichen Rand der Küstenebene Ravni Kotari, bestand bereits in der Antike die illyrische Siedlung Aenona, die ihr relativ reiches Leben auch in der Römerzeit fortsetzte.
Nin wurde zwischen dem 9. un 11. Jh zum Sitz kroatischer Bischöfe, deren Jurisdiktion sich auf das gesamte Gebiet des kroatischen Staates erstreckte. Hier in Nin fand man das Taubvecken des Fürsten Viseslav, in dessen Inschrift zum ersten Mal ein kroatischer Würdenträger erwähnt wird.
Zudem befindet sich hier auch die Heiligkreuzkirche aus dem 11. Jh., sie ist ein schönes Zeugnis der frühmittelalterlichen Bauweise, ebeso wie die Kirchenfestung Stl. Nikolas im nahen Prahulje.
In Nin bemerkt man besonders stark den kontrastreichen Übergang von karstigen Pag zur sanften Küstenebene mit den schlammigen Ufern, an denen Nin Liegt. Lassen Sie mal Ihren Blick zum Velebit schweifen, dann sehen Sie dessen Gipfel in Wolken gehüllt.Solch eine Landschaftsvielfalt findet man in Norddalmatien oft auf kleinem Raum. Westlich der Küstenebene Ravni Kotari, liegt das jahrtausend alte Zadar, die Stadt des heiligen Chrysogons (kroat. Krsevan).
 
Die Altstadt, die auf einer Halbinsel liegt, ist reich an Überresten von Kulturen, die sich hier durch die Jahrhunderte abgewechselt haben. Durch die Zuwanderung von Kroaten ist Zadar heute im Vergleich zu seinem ursprünglichen Stadtkern um mehr als das Zehnfache angewachse, aber der Grundriss des regelmäßigen antiken Straßennetzes des römischen Jader ist immer noch klar zu erkennen. Die Reste des antiken Forums: die Dreifaltigkeitskirche (Sveto trojistvo), sie später nach Donatus, dem Bischof des mittelalterlichen Zadar, benannt wurde, dan die romanische Kathedrale der heiligen Anastasia (Sveta Stosija) und ander mittelalterliche Kirchen, ebenso Reste der Stadtmauer und die einzigartige museale Sammlung "Das Gold und Silber von Zadar", Wohnhäuser aus dem 19. Jh.. Dies sind nur einige der Sehenswürdigkeiten die Zadar zu zeigen hat.
Man könnte die Stadt, wegen seiner zahlreichen Denkmäler aus verschiedenen Epochen, auch als eine urbane Collage bezeichen.Rein nach Zadar gelangte man früher durch die von Michele Sanmicheli im Renaissancestil gebauten Stadttore. In den Straßen  umschmeicheln unterschiedliche Düfte ihre Nase und bei Mangold, gegrilltem Fisch und Rotwein wird nicht selten ein Lied angestimmt. Eine melancholische Stimmung bemächtige sich des Betrachter, wenn er den Blick von der Küste zum wunderbaren Sonnenuntergang über den der Stadt vorgelagerten Inseln schweifen lässt.
 
 Ohne das Hinterland könnte Zadar nicht funktionieren und ebenso undenkbar wäre es ohne seine Inseln und Inselbewohner, die täglich in "ihre Stadt" eilen. Ein fester Bestandteil des zu Zadar gehörenden Hinterlandes und der adriatischen Landschaft, ist mit einem tief eingeschnittenen Flusstal der Zrmanja nördöstlich der Stadt, wo sich die Zrmanja mit denn Meerbusen Karinsko more und Novigradsko more vermischt.
 
Die Verbindung mit den Inseln verleicht eine unbestrittene Vitalität. Sie sollten sich wirklcih die Zeit nehmen und durch diese Inselwelt schippern. Zunächst zu den, der Stadt am nächsten liegenden Inseln Sestrunj, Ugljan, Veli und Mali Losinj, Dugi otok und Pasman, dann vorbei an Olib und Molat bis zum entfernten Silba. Wer je diese Reise unternommen hatte, er war bezaubert von den anmutigen kleinen Ortschaften, den reizvollen Inselchen und den verträumten, halbleeren Fischerdörfern.

Ein besonderer Höhepunkt des hiesigen Archipels ist die großartige Inselgruppe der Kornaten, die mit ihren 125 Inselchen und Riffen ein langgestrecktes, seewärts gerichtetes Bollwerk mit senkrechten Felsen bilden, die eine Höhe von 100m und mehr erreichen. Das ist ein geomorpholisches Phänomen in einer der faszinierendsten Meereslanschaften, die noch immer unberührt sind, denn außer zwei kleinen Orschaften auf der größten Insel, sind alle ander Inselchen des Archipel unbewohnt. Sie sollten das tiefe, durchsichtige Wasser in den zahlreichen Buchten und die einsamen Riffe erleben, in denen man eine Ruhe verspürt, wie nur selten woanders.
Immer neue Bildausschnitte bietet diese Inselwelt, in denen sich Festland und Meer begegnen, Bilder, die einzig von weißen Segeln, die sich langsam in der Mittagssonne bewegen, belebt werden. Aber die Kornati sind nicht nur ein Naturphänomen, auch die Geschichte hat hier ihre Spuren hinterlassen. Bewundern Sie z.B. die Fundamente einer römischen Villa in Mala Proversa, oder Reste der altchristlichen Marienkirche und einer byzantinischen Festung auf der größten Insel Kornat. Viele Klippen und Riffe tragen keinen Namen, aber einige tragen ihrer Gestalt entsprechende ungewöhnliche Namen: Klobuca, der Hut;Balun, der Ball; Kosara, der Korb und Mrtvac, der Tote. Es geht die Anekdote, dass die immer zu Späßen aufgelegten Bewohner der Insel Murter, den österreichisch-ungarischen Landvermessern diese Namen diktiert hätten.

 Nahe dem Festland und im Anschluss an Ugljan liegt die Insel Pasman, deren Ortschaften von Zdrelac im Westen bis Tkon im Osten, dem Festland und der alten Stadt Biograd zugewandt sind. Die Orte auf Pasman teilen oft das gleiche Schicksal wie Biograd, das wiederum von den geschichtlichen und politischen Ereignissen in Zadar diktiert wurde. Obwohl Biograd schon in Urkunden aus dem 10 Jh. erwähnt wied, ist wegen der Zerstörung der Stadt im Jahre 1125 aus dieser Zeit fast nichts erhalten geblieben.Benediktinermönche errichteten danach in Tkon auf Pasman ein Kloster. Biograd wurde nochmals aufgebaut, aber Mitte des 17. Jh.s vernichteten die Verteidiger von Biograd ihre Stadt bis auf die Grundmauern, als sie sich vor dem türkischen Ansturm zurück ziehen mussten. Wie  Phönix aus der Asche erhob sie sich wieder. Die Rieviera von Biograd, die sich bis Pirovac erstreckt, ist mit der Insel Murter und dem See Vransko jezero im unmittelbaren Hinterland einer der reizvollsten Abschnitte der Adriaküste.
 
 Wenn Sie die Kornaten hinter sich liegen haben, ist der Weg offen für den Archipel von Sibenik von Zirje über Kakan, Kaprije und Zmajan bis nach Prvic, Zlarin und zur Miniaturinsel Krapanj. Sie brauchen zwei bis drei Tage für diese Strecke. Unterwegs bewundern Sie aus nächster Nähe die Macchia und die malerischen Buchten von Zirje, sowie die barocke Kirchenarichitektur Zlarins oder auch die Welt der Korallentauchern. Die Korallen sieht man wieder in der Tracht der Zlariner Frauen und in den Erzählungen der Bewohner von Krapanj. Weiter führt Sie der Seeweg nach Sibenik, wohin man natürlich auch über Tribunj und Vodice auf dem Festland gelangen kann. Sehr eindrucksvoll ist der Blick auf die Stadt Sibenik, wenn man durch den St. Anna Kanal und vorbei an der St. Nikolaus Festung, dem Werk des bekannten italieneischen Festungbaumeisters der Renaissance Michele Sanmicheli, den Hafen anläuft.Auf einer Anhöhe breitet sich dahinter die Stadt aus, die im Jahre 1066 das erste Mal erwähnt wird und bis zum letzten Fleckchen mit sich eng aneinander schmiegenden Häuser bebaut ist. Im ältesten Stadtteil, in Gradina, ist die mittelalterliche Atmosphäre spürbar.In anderen Stadtteilen kann man an den Gebäuden ablesen, wie die Stadt wuchs und sich die Baustile veränderten. Dies ist auch am bedeutensten Gebäude in Seibenik, dem St. Jakobs Dom erkennbar, der im Laufe des 15. Jh.errichtet wurde und vor kurzem in des Unesco-Verzeichnis des Weltkulruerbes eingetragen wurde. Der Dom, der im Übergangsstil von der Gotik zu Renaissance entstand, ist ein architektonisches Meisterwerk von Juraj Dalmantinac und wurde von Nicol Fiorentina (Kroat. Nikola Frentinach) fertig gestellt. An der Außenwand der Apsis ist ein Fries mit 74 in Stein gemeißelten Porträtkopen, die wahrscheinlich die damaligen Bewohner von Sibenik darstellen sollten. Die Kuppel der Kathedrale besteht auch gefalzten Steinplatten. Abgerundet wird der Eindruck, den man von diesem Bauewerk erhält, durch die Taufkapelle, die sich in der Kryta unter der Südapsis befindet, denn hier erlebt die meisterhafte Interpretation verschiedener Baustile ihren Höhepunkt.
 
  Überall auf den Straßen ist das südländische Flair zu spüren, besonders abends, wenn die Lieder der Acapella Chöre (kroat. Klapa) erklingen. Pobieren Sie unbedingt auch den Wein aus den umliegenden Weinbergen, der von fleißigen Winzern, besonders in der Umgebung von Primosten, bearbeitet und seit Jahrhunderten geplegt wird. Selbst das kleinste Stücken fruchtbaren Bodens wird in diesem kargen Gelände genutzt. Zu den größten Sehenswürdikeiten im Hinterland gehören die Wasserfälle der Krka und die ausnehmen reizvolle Landschaft am Visovav See (Visovacko jezero). Hier auf diesem See befindet sich eine kleine Klosterinsel, auf der sich im 16. Jh die Franziskaner angesiedelt haben. Sehr interessant ist auch die Umgebung von Sibenik. In der Hitze der Sommertage kann man im Schatten der Maulbeerbäume in Skradin ausspannen, oder in Primosten den köstlichen Schinken, hausgemachten Käse und den berühmten Babicwein kosten oder sich an schwülwarmen Tagen in Rogoznica erfrischen.  . 
  
     
 

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