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Allgemeine Informationen für Ihren Urlaub in Mittel-Dalmatie
Mittel-Dalmatien, die beste Wahl für Ihren Urlaub in Kroatien
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Mittel-Dalmatien
entlang der Küste führt der Weg nach Südosten über das malerische Marina nach Trogir, dessen alter Stadtkern auf einem Inselchen zwischen dem Festland und der Insel Ciovo liegt. Es entstand auf den Fundamenten einer griechischen Kolonie, so ist Trogir mit seinen engen Straßen und seinen in der Höhe einander angepassten Häudern, ein eizigartiges Denkmal des mittelalterlichen Städtebaus und ein gutes Beispiel für die hamonische Anlage der adriatischen Küstenstädte.
Es gibt hier eine ganze Reihe bewundernswerter Werke der Architektur und Bildhauerkunst zu entdecken. Vom griechischen Relief der Gottes Kairos über das bescheidene altkroatische Kirchlein der hl. Barbara bis zu den Gotik- und Renaissancepalästen. Besonders herausragend unter den Denkmäler ist die St.- Laurentius- Kathedrale, deren Hauptportal im Jahre 1240 von Meister Radovan geschaffen wurden. Er galt als bester Baumeister seiner Zeit.
Ein Gegenstück zu diesem romanischen Meisterwerk ist die Renaissance- Kapelle des sel. Johannes Orsini, ein Werk von Niccol - Fiorentino, an dem auch die Bildhauer Andruja Alesi und Giovanni Dalmata mitwirkten. Die glänzenden architektonischen und bildhauerischen Leistungen zeugen von dem hohen kulturellen Niveau der Einwohner, die es wie die Menschen in vielen anderen Adriastädten geschafft haben, ihre Stadt nach den Zerstörungen im Jahre 1123 wieder aufzubauen.
Trogir überstand wie auch Zadar oder Biograd die folgenden Jahrhunderte bis heute, uns zwar nicht nur dank seiner vorteilhaften Lage, sondern auch dank der Harnäckigkeit seiner Bewohner, die die schwersten Krisen zu überbrücken vermochten und das gesellschafliche Leben ihrer Stadt stets bereicherten.
So hatte auch Solin ein ähnliches Schicksal. Es führt die Tradition des antiken Salona, der größten romischen Stadt an der Ostküste der Adria fort. Im 17. Jh. wurde es während der Invasion der Slawen und Awaren vollkommen zerstört. Das kroatischen Solin erreichte aber niemals das Niveau des antiken Salona.Auch deshalb, weil es im Laufe der Zeit seine einstige Vorrangstellung an das nahe gelegene Split verlor, das zu dieser Zeit auf den Bereich innerhalb der Palastanlagen des römischen Kaiser Diokletian zusammenschrumpfte. Die romanische Bevölkerung die aus Salona geflüchtet war, siedelte sich hier an. Kroatische Siedler errichteten später ihre Häuser. So wurde aus dem ehemaligen römischen Kaiserpalast so nach und nach eine Stadt und Solin blieb die Vorstadt.
Der weitere Weg von Trogir nach Split führt durch Kastela, das ist eine Reihe von sieben miteinander verbundenen Ortschaften, die ursprünglich um mittelalterliche Kastelle herum entstanden sind. Die Kastelle wurden während des 15. und 16. Jh.s von weltlichen und kirchlichen Feudalherren aus Trogir und Split zum Schutz gegen die Türken errichtet. Die Kastelle boten, wie im Falle des Diokletianpalastes, den Bewohnern einen sicheren Zufluchtsort, um den herum dann eine Siedlung entstand.
Abgesehen von Zadar, hinterließen die Jahrhunderte nur selten so deutliche Spuren der Verschmelzung verschiedener Kulturen, wie in Split. Vom Peristyl des Kaiserpalastes führt eine Treppe zum ehemaligen Diokletianmausoleum, der heutigen St. Domnius-Kathedrale auch Sveti Duje genannt. Zunächst passiert man die romanischen Türflügel, eine herrliche Schnitzarbeit des Meisters Andrija Buvina, und betritt dann den Innenraum dieser einst heidnischen Grabstätte. Später wurde das Mausoleum von den Christen umgebaut und ist so noch heute eines der bemerkenswertesten Sakralobjekte von Dalmatien. Hier hat Juraj Dalmatinac ein Meisterwerk gescchaffen. Der Altar des hl Anastasuis ist dem dem Relief der Geißelung Christi ein Werk, das man aufgrund seiner Stilmerkmale der Hochrenaissance zurechnen kann.
Inspiriert von dem für die Renaissance typischen Interesse an der antiken Skulptur hatte der Meister, nach der langen Vorherrschaft der flachen Form im Mittelalter wieder das Körperliche entdeckt. In seinem Relief wirken die Figuren, wie wenn sie sich vom Hintergrund lösen und frei stehen würden.
Über dem Gebäude steht der harmonische, romanische Glockenturm als Ausdruck des endgültigen Sieges der mittelaltelichen über die antike Zivilisation, und folglich des Sieges der christlichen Religion; aber er ist ebenso ein Ausruck ihrer wechselseitigen Durchdringung.
Zu Beginn der Neuzeit dehnte sich Split außerhalb der Palatmauern nach allen Seiten aus. Es erwuchs zu einer modernen Stadt am Fuße der Marijan-Berges. Aber wie die meisten Städta an der Adria ist auch Split eng mit dem Meer und seinen Inseln verbunden.
Jede der mitteldamatinischen Inseln ist eine Welt für sich und dennoch sind die meisten an Split orientiert. Die nächste Insel der Stadt Split ist die Insel Solta - eine kleine Perle, deren Buchten von der Meerseite aus entdeckt werden sollten. Einen Besuch wert sind auch Stomorska un Necujam, da verbrachten bereits die Höflinge Kaiser Diokletians ihre Ferien. Später begeisterten sich auch die Dichter der Renaissance für diesen lauschigen Plätze.
Ein herrliches Erlebnis ist es, im Morgengrauen nach Brac auszulaufen oder in der Abenddämmerung den Kanal von Hvar zu überqueren. Unbedingst sehen sollte man auch die Ortschaft Skrip auf der Insel Brac mit seiner barocken Miniaturkirche oder die Einsiedelei Blaca mit zahlreichen Eremitenbehausungen.
Ebenso sollte man auch Stari Grad auf Hvar besuchen, so, wie auch die Sommerresidenz des Dichters Hektorovic im Städtchen Hva, da ist heut noch die Begeisterung für den Humanismus spürbar.
Ebenso sollte man im Hauptort der Insel, das Anfang des 17. Jh. eröffnete Stadttheater besichtigen. Es ist im Arsenalgebäude untergebracht. Genau so lohnend ist ein Ausflug nach Jelsa oder Vrboska auf der Nordseite der Insel. Interessant sind die Bräuche, vor allem die Faschingsumzüge auf Hvar, Solata und Brac, die in der Nacht von Karfreitag auf Karstamstag statt finden. In Komiza auf Vis wir jedes Jahr ein Volksfest zu Ehren des hl. Nikolaus veranstaltet, dessen Höhepunkt die Verbrennung eines traditionell gebauten einmastigen Fischkutters ist. Von Komiza oder Vis aus, kann man mit dem Boot zum Inselchen Besevo fahren, das für seine Blaue Grotte, der Modra spilj, einem einzigartigen Naturphänomen, bekannt ist. Auf jeden Fall sollte jeder, der sich in den Gewässern von Split aufhält, einen Abstecher zu dem unbewohnten Inselchen Jabuka mit seinen senkrechten, fast 100 m hoch aufragenden schwarzen Felsen machen.
An dieser Stelle sollte noch daran erinnert werden, der der Diokletianpalast aus dem berühmten weißen Marmor von Brac erbaut wurde, wie später auch das Weiße Haus in Washington. Auch dass das Stadttheater von Hvar noch zu Beginn des 17. Jh.s seine Tätigkeit aufnahm und dass der Renaissance- Dichter Hektorovic in seinen Versen das Leben am Meer meisterhaft besungen hat.All das vervollständigt das Bild vom kulturellen Leben und Schaffen auf den mitteldalmatinischen Inseln, auf denen der Mensch die zahlreichen Gaben der Natur geschickt zu nutzen wusste.
Im tieferen Hinterland liegt die Stadt Sinj, da wird jeden Sommer, seit dem 18. Jh. das Reisterspiel Sinjska ausgetragen. Hierbei tragen die Reiter die besonders schmucke traditionelle Unifomrn, und müssen den an einem Draht in der Luft hängenden Ringel aus dem vollen Galopp mit einer Lanze treffen. Aber Sinj ist auch einer der größten kroatischen Marien- Wallfahrtsorte und wird alljährlich zu Himmelfahrt von zahlreichen Gläubigen aufgesucht.
Östlich von Split bietet der Küstenstreifen viele interessante Anblicke. Erst der Kieselstrand von Stobrec, oder die Ortschaft Omis, die unterhalb eines gigantischen Felsentors liegt, an dem die Cetina aus ihrem steilen Flusstal austritt und in die Adria mündet. Man fühlt sich unwillkürlich in die Zeit versetzt, als hier noch die einstige mittelalterliche Pratenfestung stand. Auch die alte Kirche des hl. Petrus in Priko ist wiederum ein schöne Zeugnis frühkroatischer Sakralbaukunst an der östlichen Adriaküste. Makarska, am Fuße des Biokovo gelegen, liegt ebenso ein einer großartigen Kulissen. Vor dem Hintergrund der wilden Gebirgsszenerie illustrieren die urigen Steinhäuser imposant das Bestreben der Küstenbewohner, ihre Siedlungen harmonisch der Landschaft anzupassen.
Die alte Kirche des hl. Petrus in Priko wiederum ist ein schönes Zeugnis frühkroatischer Sakralbaukunst an der östlichen Adriaküste. Am Fuße des Biokovo befindet sich Makarska, vor einer ebenso großartigen Kulisse. Vor dem Hintergrund der wilden Gebirgsszenerie illustrieren die urigen Steinhäuser eindrucksvoll das Bestreben der Küstenbewohner, ihre Siedlungen harmonisch der Landschaft anzupassen
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