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Allgemeine Informationen für Ihren Urlaub in Kvarner Bucht
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Das Gebiet der Kvarner stand im Unterschied zu Istrien und Dalmatien, die einen wesentlichen Teil ihrer Geschichte unter fremder Herrschaft verlebten, bereits seit dem frühen Mittelalter unter der Verwaltung kroatischer Regenten. Dies ist deutlich sichbar an den zahlreichen Denkmäler aus der autochtohonen kroatischen Kultur. Die Adelsfamilie der Frankopanen, deren Schlösser und Kastelle in vielen Teilen von Kvarner und dem Berggebiet bis heute erhalten sind, spielte hier eine wichtige Rolle. Den Nachweis dafür, ist das reiche schriftliche Erbe in der Glagolica, einer einzigartigen kroatischen Schrift, die vom 9. bis 19. Jh gebräuchlich war. Besonders hervorzuheben ist die starke Karnevalstradition, inbesonders in den Küstenregionen.
Die Regionen Kvarner und Gorje lassen sich in mehrere unterschiedliche kleine Einheite unterteilen, das Primorje und die Kvarner-Riviera an der Küste der istrischen Halbinsel, die Inselgruppe Cres- Losinj, die Inseln Krk, Rab und den nörglichen Teil von Pag mit den dazugehörigen Inseln, sowie Gorski Kotar und die Lika im gebirgigen Hinterland. Die Kvarner-Riviera und die Inselgruppe Cres- Losinj gehörten kulturhistorisch zu Istrien, zu Dalmatien gehörten Rab und der Nordteil der Insel Pag und Krk war zeitweilig zu Istrien und zu anderen Zeiten zu Dalmatien gehörend. Heute ist Rijeka das städtische Zentrum, an dem sich alle diese Gebiete, orientieren.
Die Region Kvarner wird gern als die Wiege des kroatischen Tourismus bezeichnet, denn das Zentrum der Kvarner-Riviera, OPATIJA war einer der ersten Badeorte Mitteleuropas und galt einst als wichtigster Kurort der österreichisch-ungarischen Monarchie. So wird daher das Jahr 1844 als offizieller Beginn der kroatischen Tourismus bezeichnet, als neben der alten Abtei, daher wohl auch der Name der Stadt, die Villa Angiolina als erstes Gebäude errichtet wurde, das den damal vorwiegend wohlhabenden Touristen als Unterkunft diente - Fast alle alten Hotels sind in Opatija noch in Betrieb und die Ansicht von Opatija, das im Grün der Hänge des Uckagebirges versinkt, ist einer der beliebtesten Anblicke der Touristen. Einen besonderen Platz nimmt unter den ansässigen Hotel das Hotel Kvarner ein. Es ist in umittelbarer Nähe des Zentrums von Opatija zu finden und ist durch die luxuriöse Gestaltung der Ausenanlagen und Innenräume, aber auch weil es den Geist der alten Zeiten bewahrt hat, ein beliebter Ort, um dort wichtige Veranstaltungen Ereinisse abzuhalten. Auch die anderen lang existierenden Hotels von Opatija wie das "Palace", das "Zagreb", das "Opatija" und viele andere sind genauso großzügig gehalten.
Opatija spielt wegen seines angenehmen und gesunden Klimas auch als Klimakurort eine Rolle, eben aus diesem Grunde wurden hier die ersten Hotels errichtet. Auch heute ist es noch ein wichtiger Anteil, wie man an den heutigen Einrichtungen des Gesundheitstourismus sehen kann. So wie die Angebote der bekannten "Thalassotherapie". An Unterhaltung wir auch einiges geboten, so kann man in Opatija ein Casino, zahlreiche elegante Restaurant und Kaffeebars besuchen. Und hier ist auch der berühmte, 10 km lange, Küstewanderweg nach "Lungomare", auf dem man bis in das malerische alte Städtchen Lovran spazieren kann.
Luxuriöse Villen an attraktiven Stellen finden Sie in Lovran und in den umliegenden kleinen Ortschaften wie Medveja und Ika. An der Opatija-Riviera sehen Sie fantasievolle und eine üppige Formgebung der alten Baumeister, das zeigt sich in der Gestaltung ganzer Gebäude ebenso, wie an einzelnen Balkons oder Fassaden. Schon bei der Planung der Dekoration der Hotel uns Villen kam sie ebnso zu ihrer Entfaltung, wie auch bei der Veredelung der Interiers durch luxuriöse Mobiliar, wertvolle Bilder und Skulpturen.
Auch das Kulturerbes RIJEKAS zeugt von der besonderen historischen Bedeutung Kvarners als Gebiet an der Grenze zwischen dem Mittelmeerraum und Mitteleuropas. Hier ist der wichtigste kroatische Hafen die die bedeutendste Stad vom ganzen Westen Kroatiens. Wegen ihrer exponierten Lage gaben sich hier die verschiedensten Herrscher, wie die Venezianer, die Habsburger, die Franzosen, die Ungarn und die Italieneer die Klinke in die Hand. Zwischen den beiden Weltkriegen war sie sogar zwischen Italien und dem damaligen Jugoslawien aufgeteilt.
Aus der zweiten Hälfte des 19. Jh stammen die monumentalsten Gebäude Rijekas, damals wurde es zum Haupthafen des ungarischen Teils der öterreichisch-ungarischen Monarchie. Zu dieser Zeit wurde der große Hafen mit den Verwaltungsgebäuden, der Palast Mondello und der Gouverneurspalast angelegt, der ist innen und außen gleichermaßen luxuriös gestaltet. Es gibt hier auch mehrere Kirchen, unter denen die Kapuzinerkirche Gospa Lurdska durch ihren Anblick ganz besondere Aufmerksamkeit erregt. Die Schönheit Rijekas wird auch unterstrichen durch viele gestalterische Details wie in den Fassaden er öffentlichen Gebäude und in ihrer Innengestaltung wie im Falle des Theaters Ivan Zajc.
Der Karneval von Rijeka ist ebenfalls sehr bekannt. er zählt zu den fünf größten Karnevals der Welt. Hier zeigt sich eine einzigartige Verbindung alter slawischer Traditionen mit Elementen eines städtischen Karnevals, der dem in nahen Venedig nicht unähnlich ist. Ein großer Teil der Bevölkerung von Rijeka und des ganzen Kvarner nimmt daran teil, so versammeln sich für den Umzug oft über 100.000 Teilnehmer und Gäste. Diese Tradition des Karnevals hat auch einen günstigen Einfluss auf die Entwicklung der künstlerischen Tradition ausgeübt. Charakteristisch für den Karneval von Rijeka sind die Halubjanski Zvoncari (die Glöckner von Haluban) aus dem nahegelegenen gibirgigen Hinterland, die alte heidnische Bräuche wieder erweckten, und die Morcici, die nach den maurischen Dienern am venezianischen Hofe benannt wurden. Der Schmuck und die Ohrringe nach Form der Morcici bilden auch eine Art Wahrzeichen und ist ein sehr beliebtes Souvenier der Stadt Rijeka.
Es gibt in Rijeka viele Denkmäler aus früheren Epochen. Unter ihnen hat die Kirche des Schutzheiligen von Rijeka, des hl. Veit, aus dem 17. Jh. direkt im Stadtzentrum mit ihrer charakteristischen ovalen Form eine besondere Bedeutung.
Die ältesten Denkmäler Rijekas befinden sich nicht im Stadtzentrum, sonder in der Vorstadt Trsat auf einem Hügel östlich des Stadtzentrums. Da liegt die Trsater Burg, deren Entstehung in noch vorrömische Zeit zurückreicht. Die Kirche Sv. Marija ist der kulturelle Mittelpunkt von Trsat, die neben der Kirche Marija Bistrica der wichtigste Wallfahrtsort Kroatiens ist. Die Anfänge dieser Kultstätte reicht in das 13. Jh. zurück, die Kirche in ihrer heutigen barocken Form wurde im 17. Jh. von den Frankopanen erichtet.
In der Umgebung Rijekas ist das Erbe der Frankopanen auch heute noch deutlich erkennbar. Das Kastell in Crikvenica ist bis heute erhalten dient teilweise als Hotel. Gut erhalten sind auch die Festung Drivenik auf den Fundamenten einer alten Befestigungsanlage im Hinerland von Crikvenica und die Festung Geobnik, die vor dem 13. Jh errichtet wurde. Weitere Festungen, die im Umland Rijekas sind, sind ähnlich wie in Istrien, oft mit den Städtchen auf Anhöhungen in Verbindung. So gehörten Brsec, Kastav, Veprinac und Moscenice historisch zu Istrien, obwohl sie in unmittelbarer Nähe Rijekas liegen.
Die imposanteste Festungsanlage des ganzen Kvarner ist der Turm Nehaj in der Küstenstadt Senj unterhalb der Hänge des velebit. Er wurde im 16. Jh errichtet, hier verschanzten sich die berühmten Uskoci von Senj, die die kroatische Küste gegen die Angriffe der Türken und gegen venezianische Einfälle verdeidigten. In diesem Turm ist heute ein Museum, das eine sehr umfangreiche Sammlung von Waffen und Volkstrachten beherbergt.
Wenn Sie von Senj in das Landesinnere und in die Bergregionen Lika und Gorski Kotar fahren, erwarten Sie malerische Dorflandschaften inmitten des Grüns der Kika- Wälder und der Klaren Seen, wie die rund um den See Kruscica.
Wegen des rauheren Klimas, und auch wegen des Waldbestandes, wurden die Häuser hier meistens auch Holz gebaut. Am besten sind die aus dem Gacka- Tal, an dem bei Fischern so beliebten klaren Fluss Gacka, erhalten, wo Sie bisweilen auch noch auf eine Mühle aus alten Zeiten treffen können.
In Otocac, dem Zentrum des Gacka-Tals, befindet sich eine interessante Museumssammlung, die Gegenstände des reichen Volkserbes dieser Region beheimatet. Ihr wertwollstes Exponat ist die berühmte Kappe aus der Bronzezeit, die einem Ureinwohner dieser Region gehörte, einem Angehörigen des illyrischen Stamm Japod.
Das monumentalste kulturhistorische Denkmal ist in diesem Teil der Lika die kleine Stadt Brinje, die von der einzigarigen Festung Sokolac der Frankopanen mit ihrer gut erhaltenen barocken Kapelle beherrscht wird.
Auch in den Dörfern rund um die Haupststadt der Lika in Gospic wird die autochthone Volkskultur bewahrt. Davon zeugen auch die teilweise bewahrten alten Handwerke, wie die Herstellung des traditionellen kroatischen Instumentes Tamburica auch die traditonelle ländliche Architektur. Das Museum der Kika, das für seine Fundgegestände aus der Zeit der Vorgeschichte bekannt ist findet sich in Gospic.
Das Umland von Gospic rühnt sich eines der weltweit berühmtesten Wissenschaftlers, Nikola Teslas. Sein Geburtshaus, das im Dorf Smilja steht, ist heute ein Museum eingerichet, vor dem sich auch seine Skulptur befindet. In dem Museum sind Bilder aus Teslas Leben ausgestellt, sowie Darstellungen seiner bekannten Erfindungen, die sich um den Wechselstrom, die kabellose Übertragung elektrischer Energie und anderes drehten. Zum 150. Geburtstag Nikola Teslas (2006) wurde das Museum zeitgemäß umgestaltet. Bis zum BAu der ersten modernen Straßen vor drei Jahrhunderten herrschte in dieser Gegend nur eine fast unbesiedelte, bewaldete Wildnis und so ist das von Natur aus malerische Gorski Kotar etwas ärmer an kulturhistorischen Denkmälernl.
Schöne Schlösser und Kirchen gibt hier aus der Zeit der Frankopanen. Unter den Schlössern ist besonders das romantische Schloss Stara Susicabei Ravna Gora vom Ende des 19. jh. hervorzuheben. Wie auch unter den Sakraldenmälern das orthodoxe Kloster in Gomirje aus dem 17.Jh.
In Richtung zum Inselgebiet von Kvarner und Gorje finden Kulturfreunde einen Überfluss an Leckerbissen. Die meisten der wertvollen Denkmälern, findet man in den Hauptorten der Inseln, wie Krk, Rab oder Cres. So ist auf den Inseln CRES und LOSINJ der kleine Ort Osor mit kulturhistorischen Denkmäler reich gesegnet. Bis tief ins 15. Jh. war dies der Hauptoert der beiden Inseln, wovon noch heute ein fast vollkommen erhaltener Stadtkern zeugt.
Erst später erhielt Cres diese Hauptrolle. Viele der malerischen Gebäude des Spätmittelalters, die unter der venezianischen Herrschaft errichtet wurden, stammen aus dieser Zeit.
Ein wichtiger Ort beider Inseln ist Mali Losinj, übersetzbar mit Klein-Losinj, das auch die größte Ortschaft aller Adriainseln ist. Erst im 19. Jh erhielt es diese Rolle als es über das benachbarte Veli Losinj (Groß-Losinj) hinaus wuchs, erkennbar an ihren Namen.
In allen bekannten Inselorten gibt es außer schönen Bauwerken auch wertvolle Museen und Galerien. Und jede Einrichtung in Cres, Veli Losinj und Mali Losinj bietet ewas Besonderes. Trotz dem lieben viele Urlauber und auch Einheimische den Zauber der Inselgruppe Cres - Losinj vor allem wegen der kleinen, malerischen Körfer wie Lubenice auf einem hohen Felsen über dem Meer oder die Kleine Insel Susak, die für ihre einzigartige Volkstracht und ihren interessanten Friedhof bekannt wurde.
Auf der Insel Krk gibt es interessante große Ortschaften wie die alte Stadt Krk mit ihrem erhaltenen Stadtkern, aber auch kleine malerische Siedlungen wie Vrbnik über dem Meer, das in einam alten Volkslied besungen wird. Krk ist Bischofssitz mit einer Kathedrale deren Baubeginn im 6. Jh war, und die sich einer reichen Sammlung sakraler Exponate rühmt. IN Nähe der Stadt Krk liegt auf einem kleinen Inselchen das Franziskanerkloster Kosljun mit einer schönen Kirche und einem Museum.
Von Baska auf der Insel Krk stammt die berühmte Tafel von Baska, vom Ende des 11. Jh. die als wichtigstes Denkmal der Diplomatiegeschichte Kroatien in glagolitischer Schrift gilt. Sie wurde im Süden der Insel gefunden, im Ort Julandvor bei Baska. Bekannt für seine schönen Strände und sein erhaltenes Naturerbes.Hier ist eine Kopie der Tafel von Baska ausgestellt, während das Original wegen seines außergewöhnlichen Wertes und Empfindlichkeit als besonderes Exponat im Atrium der Kroatischen Akademie der Wissenschaften un Künste in Zagreb aufbewahrt wird.
Die Insel RAB im Süder des Kvarner ist berühmt und bekannt für den sehr gut erhalten Kern der Hauptstadt Rab, in der die vier Glockentürme ihrer Kirchen etwas ganz Besonderes sind, auch ein beliebtes Motiv für viele Bilder. Wie Krk, war auch Rab einst Bischofssitz und die Kathedrale von Rab hat noch heute den ursprünglichen Zustand im Innenraum, der mit Bildern und anderen Kunstwerken verziert ist.
Eine besondere Rolle wurde Rab bei der Gründung des Kleinstaates San Marino auf der benachbarten Apenninhalbinsel zugeschrieben. Einer Legende nach wurde San Marino im 4. Jh. von dem Bildhauer Marin von der Insel Rab gegründet, dessen Namen es heute noch trägt.
Crikvenica und Crikvenica Riviera bietet Gästen viele unvergessliche Highlights wie Musikabende, so wie verschiedene Veranstaltungen und Festivals in fast allen Nachbarstädten (Selce, Dramalj, Novi Vinodolski) von Crikvenica stattfinden. Für diejenige Gäste, die Ihre Abende mit landestypischen Speisen und Wein genießen möchten, stehen bekannte Restaurants direkt auf den Promenaden zur Verfügung. Eines der bekanntesten ist auf jeden Fall das Restaurant Moslavina in Crikvenica mit seinem reichen Angebot an Fisch- und Fleischspezialitäten oder lassen Sie sich in einem der zahlreichen Restaurants mit einer Palette von Fisch- und Muschelgerichten verwöhnen. Jugendliche und Junggebliebene werden gute Unterhaltung in zahlreichen Cafes und Nachtbars in Crikvenica finden.
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