Kroatien Reiseführer / Reiseberichte
Reisebericht September 2009
Reisebericht über unseren wunderschönen Urlaub auf der Insel Krk im September 2009
Wir wollten schon lange Urlaub auf einer Insel verbringen. Ein guter Freund, der in Krk wohnt, hat uns die Insel in soo schillernden Farben beschrieben, dass wir der Meinung waren, dass wir uns das nicht entgehen lassen können.
So suchten wir im Internet eine Ferienwohnung, die uns von der Lage, wie auch finanziell entgegen kam und entschieden uns für das Ferienhaus Vito. Schon die Buchung im Internet verlief völlig unproblematisch, genauso, wie auch die Bezahlung. Ich kann die Seite www.kroatien-adria-urlaub.com nur wärmstens empfehlen. Die Vorfreude auf zwei Wochen Urlaub in Krk war riesengroß.
Samstags früh, kurz nach 4.00 h, starteten wir im Allgäu, es ging über München nach Salzburg. Gleich nach der österreichischen Grenze tankten wir unser Auto voll. Wir fuhren immer den Schildern nach, erst Richtung Ljubljana, dann die Richtung Rijeka. Und schon sahen wir auch die Insel Krk angeschrieben. Sie wird auch „ Otok Krk“ genannt. Kurz vor der kroatischen Grenze befindet sich eine Wechselstube. Wer keine Kuna hat, kann sich hier noch welche besorgen, was wir leider nicht gemacht haben. So bezahlten wir die Autobahngebühr und die Brückenmaut in Euro und hatten den leisen Verdacht, dass wir immer ein kleines bischen mehr bezahlen mussten. Dass die Gebühr jedoch berechtigt ist, sieht man, wenn man auf der Autobahn die vielen Brücken überquert.
Mittags erreichten wir Krk. Die Ferienwohnung, so stellte sich heraus, war ganz nach unserem Geschmack. Bad und Küche allerdings ein wenig klein, dazu auch ein kleiner Wohnraum, dafür aber ein Schlafzimmer mit einem breiten Bett und… ein sehr großer Balkon mit Markise. Obwohl es schon Mitte September war, konnten wir trotzdem noch bis spät abends, sehr leicht bekleidet, den Balkon genießen.
Sonntags unternahmen wir unseren ersten Ausflug. In Richtung Süden nach Baska. Wir flanierten an der Uferpromenade und genossen den Blick aufs Meer von einer höher gelegenen Kirche aus. Ein Wahnsinnspanorama. Nachmittags luden uns unsere Freunde zu einer Bootsfahrt ein. Gemütlich schipperten wir die Küste von Punat in Richtung Süden entlang. Was für schöne Buchten wir sahen. nahezu menschenleer. Und die Farbe des Meeres, in der Bucht helltürkis und beim Boot ein tiefes nachtblau, fast schwarz. Jede Schattierung, die man sich denken kann, war zu sehen. Und die Reinheit des Wassers war einfach beeindruckend. Unsere Bekannten hatte Möwenfutter dabei. Die Vögel sind wesentlich größer als die Möwen, die ich vom Bodensee her kenne. Im Tiefflug flogen sie über unsere Köpfe und zankten sich um das Futter. Den Abend verbrachten wir bei einem guten Gläschen Wein bei unseren Bekannten.
Montags versorgten wir uns in der beeindruckenden Altstadt von Krk mit Kunas… und gaben sie teilweise auch gleich wieder im Konsum aus. Die Preise sind den unseren sehr ähnlich. Anschließend erkundeten wir die Altstadt von Krk und badeten später in der Bucht unterhalb des Hotels „Koralj“.
Weil wir noch mehr von der Insel sehen wollten, fuhren wir am nächsten Tag, dem Dienstag, über die Insel nach Vrbrnik und suchten in der malerischen Altstadt die schmalste Straße der Welt. Also, ich konnte teilweise nur seitlich gehen, sonst hätte ich mir an den Schultern weh getan. Weiter ging es dann nach Klimno, hier war uns ein Restaurant am Meer empfohlen worden, das Zal. Mein Thunfisch war hervorragend zubereitet. Ein Genuss für den Gaumen. Zurück, in unsere Ferienwohnung, fuhren wir über Silo und Malinska. Den Tag beendeten wir mit einem genussvollen Bad im Meer.
Mittwochs und Donnerstags waren wir nur in Krk unterwegs und beim Baden in dem sauberen Wasser von Kroatiens Mittelmeerküste. Der Freitag war wieder einem Ausflug gewidmet. Vormittags machten wir uns auf den Weg nach Senj. Da beherrscht eine Festung über der Stadt das Panorama. Selbstverständlich gingen wir auch in die Burg und schauten sie uns genauer an. Sehr überrascht waren wir, wie wir erfuhren, dass man in der Festung auch essen konnte. Sehr, sehr lecker war mein Spiesschen (Rasnici) und auch der Preis war ok. Auf dem Rückweg schauten wir uns noch Crkvenica an, gönnten uns ein kühles Eis und spazierten die Uferpromenade hin und her und fühlten uns, wie früher die Monarchen in der Sommerfrische.Je näher wir der Brücke nach Krk kamen, umso größer wurde unser Wunsch, sie aufs Foto zu bannen. Leider war von unterwegs keine Möglichkeit, ein richtig gutes Bild zu bekommen. So fuhren wir zuerst über die Brücke und suchten einen Weg, der an die Füße der Brücke führte. Tja, die Straße war ja nicht die Beste, es ging ganz schön runter seitwärts, aber es hat sich gelohnt. Majestätisch ist das einzige Wort, das mir hierzu einfällt. Ich war wirklich sprachlos, so überwältigend wirkte dieses Bauwerk auf mich. Trotzdem entschloss ich mich, an diesem menschenleeren Strand ein kurzes Bad zu nehmen. Und auch hier konnte ich mir in dem klaren Wasser den besten Weg über die Steine ins tiefere Wasser suchen. Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft, der Ferienwohnung in Krk, sah ich auch die ersten Schafe. Sie hatten ein wollweißes Fell und dunkle, schwarze Köpfe und machten einen sehr friedlichen Eindruck.
Den Freitag verbrachten wir auf dem Boot unseres Freundes. Wir legten in Punat ab und fuhren einmal um die Insel Plavnik herum. Wir fanden eine Bucht, groß genug zum Ankern und badeten dort. Das Wasser war warm und das Schwimmen die reinste Freude. Spiegelglatt lag das Meer da, die Sonne schien, es war einfach nur wunderschön. Ich konnte mich gar nicht satt sehen an den weißen Felsen mit grünen Büschen, davor das Meer in allen denkbaren Blaufärbungen und darüber der blaue Himmel mit ein paar kleinen weißen Wölkchen. Diesen Abend fielen wir relativ früh in unser kuscheliges Bett in der Ferienwohnung.
Sonntags weckte uns die Sonne. Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir nach Stari Baska. Ein kleines Dörfchen mit engen Straßen. Aus diesem Grund dürfen hier auch keine Wohnmobile durch. Die Straße ist zu schmal und bestimmt auch zu steil für diese mobilen Unterkünfte. In Stara Baska sieht man fast nur blanken Fels. Und das an einem sonnigen Tag. Wäre ich ein Maler, so würde ich versuchen, davon ein Bild zu machen. Leider kann ich das nicht und habe zu meinem Fotoapparat gegriffen. Ich kann nur jedem nur empfehlen, wenn Sie nach Krk kommen, auch Stara Baska anzusehen. Ein Traum für einen ruhigen Erholungsurlaub. Dort sah ich den ersten Windsurfer. Hin und her segelte er vor dem Wind durch die Bucht. Gerade als wir ins Wasser wollten, erreichte uns ein Anruf unseres Freundes. Er lud uns ein, zu einem Essen ins Hinterland vom Festland. Auf der Fahrt dort hin hatte ich das Gefühl, wir führen durch das Hochgebirge zu einer Hütte. Na, so ähnlich war es ja auch… von Mittelmeerhöhe ging es ständig bergan. Bei 1127 m ü NN erreichten wir unser Ziel. Hier sah man nur einheimische Autonummern. Und das Essen… ein Gedicht. Diese Adresse verrat ich nicht, alleine würde ich auch nicht mehr dort hin finden. Das war echt kroatisch und lecker. Eigentlich hätte ich zu Fuß zurücklaufen müssen, um die angefutterten Pfunde wieder los zu werden.
Zurück auf Krk bekamen wir Durst und machten einen Zwischenstopp in Nijvice. Wir schauten uns die Marina an, tranken an der Promenade etwas und betrachteten von dort aus einen grandiosen Sonnenuntergang.
Heute am Montag legten wir wieder einen Badetag ein… in Krk, in unserer Lieblingsbucht bei Ivica in der Titanic-Cafe-Bar. Für heute Abend hat unser Gastgeber Vito, vom Ferienhaus uns zum Grillen eingeladen. Ich freue mich darauf und bin froh, dass wir erst Ende der Woche wieder ins kalte Deutschland zurück fahren müssen.








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